In der Stadt ist es oft schwierig, einen Garten zu bekommen und die, die es gibt, sind klein. Aber eigenes Gemüse oder ein paar Wildblumen lassen sich auch ohne Garten ziehen. Für manche Pflanzen reicht sogar die Fensterbank. Aber etwas komfortabler und mit mehr Erfolgsgarantie geht es auf Balkon oder Terrasse mit größeren Gefäßen. Hochbeete sind hoch im Kurs, versprechen rückenschonendes Arbeiten, sind auch für Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, eine schöne Möglichkeit zu gärtnern, wenn sie in der Bauform entsprechend angepasst sind. Hochbeete werden in Schichten mit unterschiedlichem Material gefüllt und bieten in der Regel vielen Pflanzen Raum.
Weniger aufwendig sind „Beete in der Kiste“. Mit guter torffreier Pflanz-Erde gefüllt, kommen viele Pflanzen problemlos auch mit dem kleinen Format zurecht. Im Prinzip eignen sich alle Gefäße, die einen Wasserabfluss haben und die so weit abgedichtet werden können, dass die Erde nicht durch Ritzen fällt. Eine Drainage-Schicht aus grobem Material verhindert, dass die Wurzeln im Wasser stehen und verfaulen. In diesen Kisten lässt sich Gemüse in Mischkultur anbauen, bei der auch Kräuter und Blumen ihren Platz haben. Wenn die unterschiedlichen Bedürfnisse zusammenpassen, entwickelt sich ein gutes Miteinander in der Kiste und Insekten, die auch gerne beim Gemüse mitessen, gewinnen nicht die Überhand.
Werden Wildblumen in diese Kisten ausgesät, bieten sie Insekten Nahrung und sehen auch noch schön aus – solange sie blühen. Wenn man die Samen ausreifen lässt, haben auch die Vögel etwas davon – und das, was auf die Erde fällt, kann im nächsten Jahr wachsen und blühen. Also nicht gleich mit der Schere kommen, wenn eine Blüte verblüht ist.
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